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Landhaus Am Kirschbaum - Hotel

Romantische Mühlenwanderung in Morbach im Hunsrück

Die "Romantische Mühlenwanderung" in Morbach und Umgebung

Die Mühlenwanderung gibt Ihnen Gelegenheit, die Hunsrücklandschaft rund um Morbach unter einem besonderen Aspekt kennen zu lernen. Auf Ihrem Weg werden Ihnen ehemalige Mühlen und mit diesen ein Stück Vergangenheit begegnen. Die Wanderung erfolgt nach ausgearbeiteten Plänen und führt durch wunderschöne Täler an romantisch gelegenen Mühlen vorbei. Genießen Sie diese Wanderung abseits des hektischen Alltagsgeschehens.

Natürlich können Sie auf Ihrer Tour nicht alle Mühlen der Gemeinde Morbach sehen. Auch sind nicht mehr alle in ihrer ursprünglichen Form und Funktion zu erkennen. Es gehört heute leider der Vergangenheit an, das Müllerhandwerk, wie es im letzten Jahrhundert noch allerorts betrieben wurde.

Doch sicherlich werden Sie auf Ihrer Wanderung beim Anblick einsam gelegener Mühlen „Mühlenromantik" empfinden, ein Stückchen Vergangenheit aufleben lassen und sich vielleicht dem Gesellen nahe fühlen, der vor langer Zeit sein Lied „Das muss ein schlechter Müller sein, dem niemals fiel das Wandern ein. . ." auf seinem Weg durch die Lande sang.

Sehr empfehlenswert sind auch unsere Wanderangebote rund um den Saar Hunsrück Steig.

Unser Angebot für Sie:

Romantische Mühlenwanderung

mit fester Unterbringung im

LANDHAUS AM KIRSCHBAUM

Sie wandern auf den ausgearbeiteten Routen des Verkehrsamtes Morbach und wohnen 5 Nächte in den komfortablen Zimmern des LANDHAUSES AM KIRSCHBAUM.

Wir bringen Sie täglich zu Ihrem Streckenabschnitt und holen Sie an Ihrem Wanderziel wieder ab. Nach dem Abendessen erfolgt jeweils eine kurze Strecken-besprechung.

Unsere Leistung:

Transfer zu den einzelnen Etappen, freie Saunabenutzung, plus eine Wanderkarte pro Gruppe.

5 x Übernachtung/Frühstück/4-Gang-Abendmenü

02.01. – 27.04.2008 und 02.11. – 14.12.2008

249,00 € pro Person im Doppelzimmer,

299,00 € pro Person im Einzelzimmer

27.04. – 02.11.2008

275,00 € pro Person im Doppelzimmer

325,00 € pro Person im Einzelzimmer

Die einzelnen Etappen der Wanderung


Erster Tag (Wanderung von Heinzerath nach Deuselbach, ca. 20 km)

Nach einer kurzen Fahrt nach Heinzerath wandern Sie von der „Brieschmühle" zur Straße (K95), die Sie nach links, in südwestlicher Richtung nach Merscheid bringt. In Merscheid auf der Hauptstraße (K80) angekommen, gehen Sie nach rechts Richtung Haag/Horath. Nach etwa 500 m nehmen Sie den asphaltierten Feldweg nach rechts hoch. Über diesen Weg stoßen Sie zum nördlichen Ortsrand von Merscheid und verlassen den Außenortsbereich, auf dem Sie nach rechts die Feldflur in Richtung Haardtwald bis zum Wegekreuz wandern. Hier geht es nach links am Wasserbehälter (den Sie links liegen lassen) vorbei bis zur Waldspitze. Dort geht es wieder nach links über den Wiesenweg (in Gegenrichtung zum Wanderweg Nr. 80) zum Weiler „Hölzbach". Dort empfehlen wir die Besichtigung der dortigen Getreidemühle. Diese Mühle ist noch eine ursprünglich mit Wasserkraft betriebene Mühle. Zur Besichtigung melden Sie sich bitte bei der Familie Staudt (letztes Haus auf der linken Seite, bevor Sie auf die Straße kommen). Die Familie Staudt zeigt Ihnen gerne die noch in Betrieb befindliche Mühle. Den Hölzbach entlang wandern Sie abwärts in Richtung Dhrontal. Kurz vor der Mündung des Hölzbaches in die Dhron kommen Sie in einen kleinen Abschnitt unberührter Natur, der seinen Höhepunkt in der„Hölzbach-Klamm" findet.

Am Ausgang der „Hölzbach-Klamm" gehen Sie nach rechts, der Dhron entlang in Richtung Schülersmühle. Bei der Brücke (ca. 250m vor der Schülersmühle) überqueren Sie die Dhron und folgen dem Wanderweg 60/85 bergauf nach Hunolstein. Von der gleichnamigen, einst imposanten Burg stehen leider nur noch Restmauern. Gehen Sie durch den Burginnenhof und besteigen Sie über die rund 60 Treppenstufen den Burgfels. Von hier oben haben Sie einen einmalig schönen Ausblick über die Hunsrücklandschaft und ins wildromantische Dhrontal. Von der Burgruine gehen Sie über den Wanderweg H in nordwestlicher Richtung zum „Hunolsteiner Hof". In dem sehr stattlichen Hof ist ein Bauernhofcafe eingerichtet, das wir zur Einkehr empfehlen. Das Cafe ist mittwochs bis sonntags von 11.00­19.00 Uhr geöffnet. Auf Voranmeldung (Tel.0 6533 / 33 80) steht man Ihnen auch gerne montags und dienstags zur Verfügung. Vom Hunolsteiner Hof gehen Sie in östlicher Richtung zur Straße, die dann nach links wieder in den Ort Hunolstein führt. Im Ortszentrum treffen Sie auf die Wanderwege 85 und 1. Ab dort folgen Sie der Straße (Wanderweg 1) bis zur einsam im Wiesental gelegenen Walholzkirche. Sie gehen, vom Weg her gesehen, um die Kirche herum (auch Wanderweg 1) und folgen dem Brühlbachtal bis in Höhe des Ortes Odert. Dann gehen Sie geradeaus hinauf und durch den Ort Odert und gelangen Zur Querstraße, die vom Oderter Haus nach Hunolstein führt. Jetzt überqueren Sie die Straße und nehmen (bitte beachten) von den drei Möglichkeiten den unscheinbarsten Weg äußerst links. Nach ca. 60m überqueren Sie die Hunsrückhöhenstraße du gehen zum „Gutenthaler Bach“ bzw. „Roerbach“. Sie bleiben auf der rechten Talseite bis kurz vor der Mündung des „Schalesbach“. Über einen Steg überqueren Sie den Bach und folgen diesem Weg bis zur Cornelymühle. Hier wechseln Sie auf die andere Talseite und wandern, vorbei an der Bauernmühle, zur Kochsmühle. Zwischen der Kochs- und der dahinter liegenden Ölmühle geht der Weg weiter. Direkt danach geht es nach links, hangseitig dem Simmbach entlang, bis Sie an den asphaltierten Waldweg Richtung Deuselbach kommen. Diesem folgen Sie nach rechts. Der leicht ansteigende Weg führt Sie an einer Feldscheune vorbei. Anschließend gelangen Sie in Sichtweite von Deuselbach an eine Wegkreuzung. Sie biegen nach links in Richtung Wald ab. Im Wald überqueren Sie die Bahngleise und gehen nach rechts, der Bahn folgend, zum Bahnhof Deuselbach, wo Sie das Ende Ihrer Etappe erreicht haben und von uns abgeholt werden.

 

Zweiter Tag (Wanderung von Deuselbach nach Morbach, ca. 20 km)

Nach dem Transfer nach Deuselbach gehen Sie zunächst den gleichen Weg wie am Vortag, oberhalb der Bahnlinie, zurück. Bleiben Sie immer auf dem herrlich weichen Waldweg neben der stillgelegten Bahnstrecke, bis Sie kurz vor dem Viadukt (über den Simmbach) nach rechts auf den Weg stoßen, der zum Punkt 531,6 führt. Achtung, der von uns beschilderte Aufgang zu diesem Weg geht ein kurzes Stück quer durch den Wald (kein bestehender Weg). Achten Sie auf die Beschilderung an den Bäumen rechts zum Weg hin. Wenn Sie den Scheitelpunkt (auf der Karte 531,6) erreicht haben, gehen Sie nach links Richtung Fischweiher und an diesem vorbei bis kur„ vor das Viadukt. Hier geht es rechts hoch und Sie gelangen zum Bahnübergang zwischen dem Viadukt und dem Hoxeler-Tunnel, dessen Einfahrt Sie rechts noch sehen können. Nach dem Gang durch den Wald gelangen Sie zu einem Wiesenbereich. Hier kommen Sie nach dem Kartenpunkt 70 an eine Wegegabelung. Dort stoßen Sie auf die Trasse des Saar-Hunsrück-Steiges, der Sie talwärts folgen. Halten Sie sich weiter Richtung Edenbruch. Hier bleiben Sie auf der rechten Seite des Bachlaufes und wandern zum Hunsrückbahn-Viadukt bei Hoxel. Die 42 m hohe Steinbrücke ist eine der höchsten eingeschossigen steinernen Eisenbahnbrücken Deutschlands. Sie unterqueren die Brücke zweimal und gehen nach der zweiten Unterquerung nach rechts einen Pfad hoch und erreichen vor Morscheid die Höhe, von der Sie einen weiten Blick auf den gegenüberliegenden „Haardtwald" haben. Danach überqueren Sie die kleine Eisenbahnbrücke nach rechts. Am Sportplatz vorbei bleiben Sie am Waldrand und gelangen zum Forsthaus Hoxel. Sie überqueren die Straße und gehen ca.120 m weiter am Waldrand bzw. Gelände des ehemaligen Forsthauses vorbei, bevor Sie nach links in Richtung Wassertretbecken gehen. Sie bleiben auf dem Pfad und gelangen auf einen asphaltierten Weg im Bereich der Wochenendsiedlung. Hier gelangen Sie auf den Wanderweg Nr. 9, auf dem Sie nach rechts in Richtung Morbach gehen. Hinter der Ansiedlung „Auf der Heide“ gehen Sie, noch vor Erreichen der Bundesstraße 269, nach rechts. Sie gelangen auf den Wanderweg 3 und überqueren die B 269 und bleiben auf dem asphaltierten Waldweg. In Höhe der Rodelbahn gehen Sie vom asphaltierten Waldweg nach links ab und gelangen zum Natur- und Waldlehrpfad. Nach rechts führt Ihr Weg über den sehr informativen Lehrpfad. Bevor Sie zum Kinderspielplatz und den Grillhütten gelangen, gehen Sie hinter dem großen Holzschild „Natur- und Waldlehrpfad" nach links in Richtung Nixenweiher mit Wassertretbecken.

Ca 100m vor dem Wassertretbecken nehmen Sie rechter Hand die Holzstege, über die Sie den Hochmoorbereich durchwandern. Am Ende der Stege überqueren Sie die Bahngleise und gehen rechts bergab in Richtung Schmausemühle. ACHTUNG!! Halten Sie sich hier links! Die unmittelbar links hinter dem Sägewerk gelegene historische Ölmühle kann auch wieder besichtigt werden. (melden Sie sich hiefür zwecks einer Terminabstimmung an der Rezeption). Ungefähr 200 m hinter der Ölmühle sehen Sie bereits das „Landhaus Am Kirschbaum“.

 

Dritter Tag (Wanderung von Morbach nach Gonzerath ca. 20 km)

Sie folgen morgens der Straße „Am Kirschbaum“ direkt vor dem Hotel in Richtung Ortszentrum. Der Weg ist ca. 100 m asphaltiert und dann ca. 500 m geschottert. Am Ende der Straße überqueren Sie die Hochwaldstraße und biegen, nachdem Sie einen kleinen Fußweg über eine Wiese hinter sich gelassen haben, links in die Hebgasse ab. Dieser Straße folgen Sie für ca. 500 m, bis Sie direkt vor dem Schuhgeschäft „Roth“ stehen. Dort folgen Sie der Straße nach rechts bis zum Ortsausgang (Kreisel Kreuzungsbereich Bernkasteler Straße/Industriestraße). Hier halten Sie sich geradeaus, um auf die Brücke über die Hunsrückhöhenstraße (B 327) zu kommen. Hinter der Brücke gehen Sie nach links (Wanderweg) und kurz danach rechts (nicht über den Treppenpfad). Sie gelangen nahe beim Hof Geiersley zur "Horst". Am Waldrand gehen Sie nach rechts am Hof Geiersley vorbei, den Sie links liegen lassen, zur B 269. Diese überqueren Sie und gehen weiter in Richtung Wenigerath, wo Sie über den "Panoramaweg" zur Hauptstraße des Dorfes mit dem Straßennamen "Zum Kaisergarten" gelangen. Dort geht es dorfabwärts bis zur Hunsrückhöhenstraße (B 327), die sie überqueren, um dann über den Wanderweg 21 nach Hundheim zu gelangen. Über die Straße "Auf der Insel" erreichen Sie die Dorfkirche in Hundheim. Nach der Kirche gehen Sie zur "Dhrontalstraße" (zweite Straße rechts). Über die "Dhrontalstraße" gelangen Sie zur Burgruine Baldenau, der einzigen ehemaligen Wasserburg des Hunsrücks. Die Ruine, im sumpfigen Oberlauf der Dhron gelegen, diente sowohl bei der Filmreihe „Heimat“ von Edgar Reitz als auch beim Film „Schinderhannes“ mit Curd Jürgens und Maria Schell in verschiedenen Szenen als Kulisse. Am ehemaligen Baldenauer Hof begann am 22.12.1797 die kriminelle Laufbahn des Schinderhannes, die am 21.11.1803 mit der Vollstreckung des Todesurteils in Mainz ihr Ende fand. Am 22.12.1797 war Schinderhannes hier an der Ermordung des "Placken-Kloß" beteiligt. Der Mord wurde nie vollständig aufgeklärt, doch seit diesem Vorfall war der Schinderhannes (mit bürgerlichem Namen Johannes Bückler) eine polizeilich gesuchte Person.

Von der Burgruine Baldenau gehen Sie ein kurzes Stück zurück, um von dort auf den unscheinbaren Feld- bzw. Wiesenweg rechts zwischen der Ruine und der Straße von Hundheim nach Hinzerath zu kommen. Südöstlich von Hundheim (auch wieder Blickkontakt zur Burgruine Baldenau) nehmen Sie die spitze Abzweigung in Richtung der Bahngleise. Diese überquerend, gehen Sie den nächsten Weg links über die "Welscherter Schneise" zum Forsthaus Hinzerath. Von dort führt der Weg zum Containerbahnhof "Zolleiche". Hier bleiben Sie weiter geradeaus auf dem Wanderweg 15, biegen nach ca. 700 m nach links (immer noch Wanderweg 15) in Richtung "Stumpfer Turm" ab. Aus dem Waldstück kommend, gehen Sie nach rechts hoch und überqueren die Hunsrückhöhenstraße. Hier gelangen Sie dann in den Bereich der ehemaligen keltischen und römischen Siedlung Belginum (400 v. Chr. - 400 n. Chr.).

Der Archäologiepark Belginum ist eine Museumsanlage, die nach der an dieser Stelle erfolgten großen archäologischen Grabungskampagne entstand. Ein in Europa einzigartiger Friedhof, dessen Belegung von der mittleren Latènezeit (ca. 400 v. Chr.) bis zum Ausgang der Römerzeit (400 n. Chr.) reicht und die inzwischen vollständig erforscht ist. Nicht weniger als 2.500 Gräber kamen auf der 4,5 ha großen Fläche zum Vorschein. Im Museum kann man die Veränderungen durch die römische Zivilisation eindrucksvoll nachvollziehen. Ein lohnender Abstecher allemal.

Nach dem Besuch im Archäologiepark gehen Sie zur K 106 und einige Meter nach links hoch und dann gleich rechts über den Feldweg zum Wanderweg 41. Über diesen gelangen Sie nach Wederath. Im Gasthaus Stein, das ganztägig geöffnet hat, können Sie einkehren. Von dort kann auch eine Person gerufen werden, die Sie in der nahe gelegenen Schrotmühle - die seit den 20er Jahren elektrisch betrieben wurde - über die Funktionsweise informieren kann. Anschließend wandern Sie über den Wanderweg 41, später 65, zum Etappenziel Gonzerath, wo wir Sie abholen und zu Ihrem Hotel „Landhaus Am Kirschbaum“ bringen.

 

Vierter Tag (Wanderung von Gonzerath nach Heinzerath, ca. 17 km)

Vorbei am ehemaligen Dorfgemeinschaftshaus in Gonzerath wandern Sie entlang dem Hinterbach über Annenberg, Lamberty- und Olksmühle (beide ein kurzes Stück vom Wanderweg ab) zur Thielenmühle. Hier können Sie einkehren. Die Gaststätte ist täglich von 12.00 - 20.00 Uhr geöffnet (Donnerstag Ruhetag; 06531-972833). Der Weg führt anschließend rechts von der Thielenmühle stetig ansteigend den Wellersbach entlang hoch zur Haardtwaldhöhe.

Nach Erreichen der Straße folgen Sie dieser ein kurzes Stück nach rechts und anschließend nach links zum Sender „Haardtkopf“. Auf der Haardtkopfhöhe von knapp 660 m ü. NN überragt der 186 m hohe Sendeturm des SWR die Hunsrück-Hochfläche.

Parallel zum Wanderweg Nr. 70/75 bleibend gelangen Sie vor dem Ort Elzerath auf offenes Gelände. Nach ca. 1 km erreichen Sie das heutige Etappenziel Heinzerath. Dort werden Sie von uns abgeholt.